Frauenbundesliga: Keine Überraschungen beim Heimwochenende

Die Einzelrunde am Freitagabend gegen den amtierenden Deutschen Meister und unseren Reisepartner SK Schwäbisch Hall endete nach hoffnungsvollem Beginn am Ende doch mit einer deutlichen 1,5:4,5 Niederlage. Elena Levushkina spielte Remis und Yuliya Naiditsch siegte im Duell der Weltklassespielerinnen gegen WGM Ekaterina Atalik.
Am Samstag und Sonntag ging es dann in der Deizisauer Zehntscheuer weiter. Zu dem Reiseduo Schwäbisch Hall und Deizisau reiste das Duo SK Lehrte und SV Medizin Erfurt an. Die Karten waren klar verteilt. Die Haller und die Gastgeber jeweils in der klaren Favoritenrolle. Der Titelverteidiger vergab gleich zweimal die Höchststrafe mit 6:0. Auch die Gastgeber vom Neckar ließen nicht viel zu. Gegen Lehrte wurden alle Weißpartien von Zoya Schleining, Vesna Misanovic und Mara Jelica gewonnen und die drei Schwarzpartien von Yuliya Naiditsch, Hanna Marie Klek und Natalia Straub landeten trotz Materialvorteilen an allen Brettern nach zäher Verteidigung jeweils im Remishafen.
Gegen Erfurt wartete Yuliya Naiditsch vergeblich auf eine Gegnerin. Zoya Schleining und Vesna Misanovic brachten die schnelle 3:0 Führung. Natalia Straub sicherte mit ihrem Remis in großer Zeitnot den Mannschaftserfolg. Mara Jelica durch ihren zweiten Sieg und Hanna Marie Klek durch ein Remis erspielten dann das Endergebnis von 5:1.
Damit gehen wir auf einem sechsten Tabellenplatz in das neue Jahr. Bisher spielt das Team eine Saison ohne positive aber auch ohne negative Überraschungen.

Frauenbundesliga: Starkes Abschlusswochenende lässt uns auf den vierten Platz klettern - Hanna Marie Klek wird mit letzter WGM-Norm Nachwuchsspielerin der Saison!

Erstmals wurden im Berliner Maritim eine zentrale Endrunde der offenen Schachbundesliga und der Frauenbundesliga gemeinsam absolviert. Ein sehr beeindruckendes Event welches eine große Werbung für den Schachsport war. Unser Frauenteam anmierte die Atmosphäre zu Höchstleistungen. Am Samstag mussten wir gegen unsere Reisepartner SK Schwäbisch Hall antreten. In einem dramatischen Match hätten wir die Haller fast um ihren Titel am Ende der Saison gebracht. Nach Siegen von Yuliya Naiditsch am Spitzenbrett gegen die Weltklassespielerin Lela Javakhisvili und Hanna Marie Klek gegen Ivan Vidoneva sowie einem vielleicht zu frühen Remis von Zoya Schleining gegen Nino Batsiashvili fehlte an den restlichen Brettern nur ein halber Punkt zur Sensation. Es ging über die volle Spielzeit aber am Ende hatten die Haller ihre Meisterprüfung bestanden. Endergebnis 2,5:3,5. Durch ihren Einzelsieg übererfüllte Hanna Marie Klek ihre dritte WGM-Norm und darf sich nun Frauengroßmeisterin nennen. Herzlichen Glückwunsch!
Am Sonntag mussten wir gegen die Frauen des FC Bayern München an die Bretter. Gegen den größten deutschen Sportverein waren wir in der klaren Favoritenrolle und wurden dieser auch gerecht. In einem einseitigen Match sorgten Yuliya Naiditsch, Zoya Schleining, Elena Levushkina und Mara Jelica für die vollen Punkte. Ingrid Lauterbach spielte Remis. Endergebnis: 4,5:1,5.
Auch am heutigen Feiertag zeigte unser Team eine starke Leistung und besiegte die SG Augsburg deutlich mit 5:1. Für die punkte sorgten Yuliya Naiditsch, Zoya Schleining, Natalia Straub und Mara Jelica durch Siege sowie Hanna Marie Klek und Ingrid Lauterbach nur Remisen. Da überraschend die Frauenbundesligadinos Rodewischer Schachmiezen wie auch der Hamburger SK in der letzten Runde Federn liesen überholten wir beide Teams noch in der Endtabelle. Unser bestes Ergebnis in der Frauenbundesliga. Ein super Ergebnis! Die neue Frauengroßmeiserterin Hanna Marien Klek wurde zum Abschluss bei der Siegerehrung als beste Nachwuchsspielerin der Saison geehrt (Foto).

   

Frauenbundesliga: Deizisau mit ausgeglichener Bilanz beim Heimspielwochenende

Vier der ersten fünf in der Tabelle der Frauenbundesliga traten im Deizisauer Rathaus zum Heimspielwochenende an. Dabei stand gleich am Samstag das Topduell der beiden Tabellenführer Rodewischer Schachmiezen gegen unseren Reisepartner SK Schwäbisch Hall auf dem Programm. Letztere hatten noch im Vorjahr den Titel in Deizisau praktisch aus der Hand gegeben. In diesem Jahr bekamen sie den Mannschaftssieg im Spitzenspiel auf dem Silbertablett serviert. Rodewisch trat nur zu fünft an. Dabei scheint am Spieltag nichts organsatorisches schief gelaufen zu sein. In welcher Sportart ist so etwas möglich? Die Haller gewannen dieses Match dann auch 4:2.
Mit dem gleichen Ergebnis mussten sich die Deizisauer Frauen gegen Ex-Meister SC Bad Königshofen geschlagen geben. Dabei war mehr drin. WIM Mara Jelica brachte uns gegen Jana Schneider in Führung. WGM Natalia Straub stand gegen WIM Maria Schöne schon klar besser und hat dann mit ihrem Springer leider in die falsche Richtung geschlagen und verlor ebenso wie WGM Zoya Schleining gegen die Weltranglisten-13. GM Xue Zhao sowie WGM Elena Levushkina gegen WGM Olga Girya. WIM Yuliya Naiditsch konnte am Spitzenbrett gegen GM Valentina Gunina ihre Vorteile nicht verwerten und musste ins Remis einwilligen. So besiegelte das Remis von Hanna Marie Klek gegen IM Anastasia Savina unsere Niederlage.
Heute hatte Rodewisch zum Match gegen uns mit WFM Hana Kubikova ein sechste Spielerin am Brett. Sie verlor gegen unsere sehr gut aufgelegte WIM Mara Jelica. Mara hatte von Beginn an Initiative und schnell einen Bauern mehr und verwertete sicher und zügig. Natalia Straub verbrauchte heute einfach zu viel Zeit. Ihre Gegnerin WFM Magdalena Miturova war wohl sehr gut vorbereitet. 1:1 Ausgleich. An unseren beiden Spitzenbrettern brannte heute nichts an. Yuliya Naiditsch und Zoya Schleining landeten gegen die Weltranglisten-23. IM Anastasia Bodnaruk und WGM Julia Movsesjan im sicheren Remishafen. Blieben die beiden Mittelbretter übrig und hier sah es sehr gut aus. Hanna Marie Klek hatte früh gegen WIM Martina Korenova einen Bauern mehr und konnte diesem in Endspiel sicher verwerten und im Duell der deutschen Nationalspielerinnnen konnte Elena Levushkina gegen WGM Melanie Lubbe eine Angriffspartie gewinnen. Ein überzeugender 4:2 Sieg, mit dem wir unseren fünften Tabellenplatz knapp verteidiigt haben.
Im zweiten Wettkampf am Spielort konnte SK Schwäbisch Hall mit dem SC Bad Königshofen eine weitere schwere Hürde in Richtung Meistertitel überspringen. Der 3,5:2,5 Sieg bringt den ersten Titel für Hall in greifbare Nähe. Die OSG Baden-Baden muss auf einen Sieg von Deizisau am letzten verbleibenden Wochenende gegen Schwäbisch Hall hoffen um noch den Titel verteidigen zu können.

Frauenbundesliga: Deizisau weiterhin im Soll - Sieg im Derby gegen Karlsruhe

Nach dem Wochenende in Schwäbisch Hall sind unsere Frauen weiterhin im Plan. Am gestrigen Samstag gegen die Karlsruher Schachfreunde fing es nicht gut an. WIM Ingrigd Lauterbach verlor früh eine Qualität gegen Sarah Hund und musste die Hand zur Aufgabe reichen. Es dauerte allerdings nicht allzu lange bis WIM Mara Jelica gegen Maria Heinatz mit einem vollen Punkt ausgleichen konnte. Nach über drei Stunden dann die schnelle Vorentscheidung. WIM Yuliya Naiditsch gewinnt am Spitzenbrett gegen WIM Dr. Gundula Heinatz wie Hanna Marie Klek gegen Paula Wiesner. Es dauerte dann noch eine Weile bis WGM Zoya Schleining gegen WGM Jessica Schmidt mit einem Remis und WGM Elena Levushkina gegen WIM Manuela Mader mit einem weiteren vollen Punkt das Endergebnis von 4,5:1,5 für Deizisau sicherstellten. Mit diesem zwei Mannschaftspunkten ist das Team seinem Ziel am Ende in der oberen Tabellenhälfte zu landen einen großen Schritt näher gekommen.
Der Spielverlauf am heutigen Sonntag war einseitig. Mit 1:5 unterlagen wir dem amtierenden Deutschen Frauenmannschaftsmeister. Das Ergebnis viel am Ende vielleicht etwas zu hoch aus aber insgesamt waren wir chancenlos. Hanna Marie Klek konnte sich gegen die Ex-US-Meisterin Anna Zatonskih ein Remis erspielen und nach langem Kampf gelang gleiches Resultat für WIM Ingrind Lauterbach gegen die Weltklassespielerin WGM Ekaterina Kovalevskaya. Nach dem Match erhielten die Teammitglieder die Nachricht vom Tod ihrer Mitspielerin Cristina-Adela Foisor (siehe hier) und viele Tränen wurden vergossen.

Frauenbundesliga: Niederlage und Sieg zum Saisonauftakt

Eine weite Reise hatte unser Team zum Saisonstart in der Frauenbundesliga zu meistern. Harksheide nördlich von Hamurg war das Ziel. In der ersten Runde forderten wir den größten Schachclub in Deutschland, den Hamburger SK heraus. Gegen den Favoriten war das Match lange offen aber am Ende mussten sich unsere Frauen knapp geschlagen geben. Den Niederlagen von WIM Yuliaya Naiditsch gegen die Deutsche Nummer 1 Elisabeth Pähtz, von WGM Zoya Schleining gegen die polnische Weltklassespielerin Monika Socko und von WIM Mara Jelica, standen "nur" zwei volle Punkte von Neuzugang WGM Elena Levuskina und Hanna Marie Klek sowei ein Remis von WIM Ingrid Lauterbach gegenüber. Schade.
Gegen Aufsteiger TuRa Harksheide gab es den erhofften sicheren Sieg, 4,5 zu 1,5 für das Team vom Neckar. Für die vollen Punkte sorgten heute WIM Yuliya Naiditsch, Hanna Marie Klek, WIM Mara Jelica und WIM Ingrid Lauterbach. Remis spielte WGM Zoya Schleining.
Nach diesem wie erwartet verlaufenem Wochenende liegen wir mit ausgeglichenem Punkteverhältnis auf Platz sechs der Tabelle. Die Frauenbundesliga geht nun in einen lage Pause. Die nächste Runde findet erst im Januar 2017 statt. Einzelergebnise und Tabelle...

Frauenbundesliga: Mit einem starken Heimspielwochenende erobern die Deizisauer Frauen den sechsten Tabellenplatz!

Auf Einladung von Bürgermeister Thomas Matrohs durften die Deizisauer Frauen, die sich am Vorabend noch am Vereinsabend warm gespielt hatten, wieder im Sitzungssaal des Rathauses ihre Heimspiele ausrichten. Am Samstag kam es zum Duell gegen Tabellenführer SC Bad Königshofen. Einige Spielerinnen im Kader der Gäste spielten parallel bei den Mind Games in Asien und konnten deshalb nicht an den Neckar reisen. Die Heimmannschaft trat in Bestbesetzung an. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und der Tabellenführer wackelte gewaltig, am Ende fiel er aber nicht. Den Siegen von Yuliya Naiditsch und Vesna Misanovic, bei einem Remis von Nationalspielerin Zoya Schleining, standen Niederlagen von Cristina-Adela Foisor, Hanna Marie Klek und Natalia Straub gegenüber. In allen Verlustpartien wurden Chancen ausgelassen. Am Ende ging der Sieg von Bad Königshofen dennoch in Ordnung.
Im Parallelwettkampf kam der Tabellenzweite aus Schwäbisch Hall nicht über ein 3:3 über Friedberg hinaus und vergab damit die Chance aus alleiniger Kraft Deutscher Meister werden zu können und rutscht auf Platz 3. Die vollständige Übersicht gibt es hier.
Heute ging es gegen unseren Tabellennachbarn Friedberg aus Hessen. Und es wurde ein heißer Kampf. Durch ein Versehen verlor Vesna Misanovic schnell ihre Partie. Danach folgten gleich drei Remisen von Natalia Straub, Hanna Marie Klek und Yuliya Naiditsch. Unsere Spitzenspielerin Cristina-Adela Foisor rang in einem langen Endspiel die deutsche Nationalspielerin Melanie Lubbe nieder und konnte ausgleichen. Es hing an Zoya Schleining. Bei ungleichem Materialverhältnis schwankten lange die Prognosen bevor die Deizisauerinnen immer optimistischer wurden. Und tatsächlich, am Ende spielte nur noch Zoya auf Sieg und sie konnte ihren Vorteil nach langem Kampf in einen vollen Punkt verwandeln. Großer Jubel im Deizisauer Rathaus. Die Frauen vom Neckar ziehen damit an Friedberg vorbei und sind vor dem letzten Wochenende in die erste Tabellenhälfte auf Platz sechs gesprungen. Fantastisch. 
Im Parallelkampf besiegten die Frauen aus Schwäbisch Hall, mit verstärkter Aufstellung gegenüber gestern, den bisherigen Tabellenführer SC Bad Königshofen glücklich mit 3,5:2,5. Hall hat nun am letzten Wochenende gute Meisterschaftschancen. Allle Einzelheiten zum heutigen Spieltag gibt es hier.  

Frauenbundesliga: Zwei sichere Siege gegen Großlehna und Lehrte

Hinter den Frauen vom Neckar liegt ein sehr erfolgreiches Wochenende mit zwei Siegen in Lehrte bei Hannover gegen SK Großlehna und die Gastgeber aus Lehrte. Am Samstag konnte gegen die Tabellennachbarn aus Großlehna ein überzeugender 3,5:2,5 Sieg erspielt werden. Im Vorfeld war Großlehna leicht stärker eingeschätzt worden aber vor Ort stellte sich heraus, dass Großlehna nicht mit der nominell stärksten Mannschaft (nach Ranglistenzahlen) angereist war und dann sogar Deizisau höher gesetzt wurde. Der Niederlage von Natalia Straub, die gegen eine deutlich höher gesetzte Spielerin spielte, standen Erfolge von Nationalspielerin Zoya Schleining und Tamara Klink gegenüber. Tamara spielte dabei ihre erste Bundesligapartie seit Jahren. Mara Jelica, Hanna Marie Klek und Yuliaya Naiditsch spielten jeweils Remis wobei Hanna Marie und Yuliya ihre Vorteile nicht in einen vollen Punkt ummünzen konnten. Das Endergebnis viel sicher nicht zu hoch aus. Es war ein nie gefährdeter Erfolg.
Die Einzelergebnisse vom Samstag finden Sie hier...
Das Spiel gegen Gastgeber Lehrte war ein Spiel auf ein Tor. In gleicher Besetzung wie am Samstag musste nur Natalia Straub in ein Remis einwilligen, alle anderen Teammitglieder punkteten voll zum deutliche 5,5:0,5 Sieg.
Die Einzelübersicht mit aktuelle Tabelle finden Sie hier...
Mit diesem tollen Wochenende sind die Deizisauerinnen bereits zur Saisonmitte alle Abstiegssorgen los und finden sich auf dem siebten Tabellenplatz wieder. Die nächste Doppelrunde steigt am 27. und 28. Februar im Sitzungssaal des Deizisauer Rathauses. Zu Gast ist dann u.a. der aktuelle Tabellenführer und Vize-Meister SC Bad Königshofen.

Frauenbundesliga: Deizisau mit starken Matches beim Heimspielwochenende

Zwei Matches aber nur ein Punkt könnte man sagen. Allerdings ist unser Team in der Frauenbundesliga eigentlich ein gehandelter Abstiegskandidat und mit USV Halle hatte man auch eines der stärksten Teams der letzten Bundesligajahre zu Gast. Das Spiel gegen den Deutschen Meister von 2007 wurde aber knapper als erwartet. Den Niederlagen am dritten und fünften Brett stand zumindest der Sieg am Spitzenbrett von Cristina Adela Foisor gegenüber. Bei Remisen durch Nationalspielerin Zoya Schleining, Ex-Jugendweltmeisterin Vera Nebolsina und Marina Noppes ist es am Ende eine 2,5:3,5 Niederlage geworden. Mit etwas Glück wäre mehr drinn gewesen.
Gegen SK Großlehna hatte man schon vor dem Spiel mit einem knappen Ausgang gerechnet und so sollte es auch kommen. Die Niederlagen an Brett drei und vier waren nicht notwendig. Zumindest am vierten Brett hatte man zwischenzeitlich sogar auf einen Sieg gehofft. Doch mit den Siegen an den Spitzenbrettern durch Cristina Adela Foisor und Zoya Schleining konnte zumindest ausgeglichen werden. Marina Noppes hatte remisiert und beim Stand von 2,5:2,5 einigte sich, in einer völlig unklaren Stellung, Yana Rempel auf ein Remis und damit auf das Untentschieden des Gesamtwettkampfes. Dieser Punkt bringt uns dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher.
Nach dem Spieltag sind die Teams von Bad Königshofen und Baden-Baden in der Tabelle allen anderen Teams enteilt. Danach beginnt praktisch die Abstiegszone. Diese wird allerdings von Deizisau angeführt. Die Hoffnung am Ende nicht zu den drei Absteigern zu gehören ist damit berechtigt groß.
Einzelergebnisse mit Tabelle findet man hier...
Fotobericht vom Bundesligawochenende bei Chessbase hier... (Sven Noppes)

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